Cocktail Rezepte
Lust auf einen Mojito? Oder lieber etwas Cremiges? Such dir aus 47 Cocktail Rezepten einen aus, nach Geschmack oder nach der Flasche, die du sowieso im Schrank hast. Fast jeden gibt es auch ohne Alkohol.
Einfache Cocktails ohne Ausrüstung
Fang mit einem Drink an, den du direkt im Glas mischst. Dafür brauchst du weder Shaker noch Mixer und musst nichts geübt haben: Zutaten hinein, einmal umrühren, fertig.
Leicht und sommerlich wird es mit dem Hugo, würzig mit dem Moscow Mule. Wenn es fruchtig und süß sein darf, nimmst du Sex on the Beach, und wenn gleich Gäste vor der Tür stehen, geht nichts über den Bellini.
Rechne mit drei Minuten pro Glas, sobald alles bereitsteht. Länger dauert es nur, wenn vorher noch etwas püriert oder angesetzt werden muss.

Die Klassiker
Wenn du eine Handvoll Rezepte wirklich können möchtest, dann diese. Sie funktionieren auf jeder Party, und ihre Mengen sind seit Jahrzehnten dieselben.
Frisch und säuerlich wird es mit Mojito oder Caipirinha. Kurz und kräftig sind Margarita und Cosmopolitan, cremig dagegen Piña Colada und Mai Tai. Und wenn der Abend schon morgens anfängt, ist die Bloody Mary dran.
Mit dreien davon kommst du durch jeden Abend, weil sie deutlich verschieden schmecken.
Cocktails nach Spirituose
Manchmal steht eine angebrochene Flasche im Schrank, und du suchst kein bestimmtes Rezept, sondern eine Idee, was du damit anfängst.
Cocktails mit Rum
Eine Flasche weißer Rum trägt einen ganzen Abend, weil sie in völlig verschiedene Richtungen geht. Frisch und minzig wird es beim Mojito, cremig bei der Piña Colada und herb bei der Caipirinha, für die du allerdings Cachaça brauchst.
Braunen Rum brauchst du eigentlich nur für den Mai Tai. Wenn du also nur eine Flasche kaufst, nimm die weiße.
Cocktails mit Wodka
Wodka bringt Stärke mit, aber kaum Eigengeschmack, deshalb entscheidet alles andere im Glas. Eine Flasche reicht dir dadurch für vier völlig verschiedene Abende.
Scharf und erfrischend wird der Moscow Mule mit Ginger Beer, süß der Sex on the Beach mit Pfirsich und Cranberry. Herzhaft geht es bei der Bloody Mary zu, kurz und säuerlich beim Cosmopolitan.
Für den Cosmopolitan lohnt sich Zitronenwodka, bei den anderen tut es der einfache.

Cocktails für die Party planen
An den Rezepten scheitert eine Party selten, am Einkauf schon eher. Leg die Drinks deshalb in den Party-Planer und stell ein, wie viele Gläser du brauchst, dann rechnen die Mengen mit.
Auf der Einkaufsliste stehen danach keine krummen Mengen, sondern Flaschen und Packungen. Brauchst du eine Zutat für mehrere Drinks, taucht sie nur einmal auf, und was du frisch pressen musst, erscheint als Frucht: Aus 12 cl Limettensaft werden fünf Limetten.
Plan mit drei Gläsern pro Gast über den Abend, dann bleibt am Ende nichts übrig und nichts fehlt.
Mit Alkohol und ohne
Plan jeden Drink gleich in beiden Varianten. Auf der Drinkseite schaltest du oben zwischen ihnen um, und jede Variante hat ihr eigenes Rezept mit eigenen Mengen.
Wer fährt, schwanger ist oder einfach keine Lust auf Alkohol hat, bekommt dann denselben Drink im selben Glas statt des Safts aus dem Kühlschrank. Genau das ist der Unterschied zwischen mitfeiern und zusehen.
Wie stark ein Cocktail wirklich ist
Schau dir die Stärke an, bevor du einkaufst, sie steht auf jeder Drinkseite. Die Unterschiede sind größer, als man denkt: Ein Bellini entspricht ungefähr einem Glas Bier, ein Long Island Ice Tea dagegen gut zwei, obwohl er nach Eistee schmeckt.
Für den Abend heißt das: Zwei leichte zum Start, einen kräftigen später. Drei starke hintereinander sind für die meisten Gäste einer zu viel, und gegen Mitternacht merkt man das der Party an.
Was du vorher zubereiten musst
Ein paar Zutaten kommen nicht einfach aus der Flasche. Die machst du besser am Vortag oder kaufst sie fertig, sonst stehst du mit Gästen im Raum am Pürierstab.
Das Pfirsichpüree für den Bellini pürierst du kurz vorher oder nimmst es fertig aus der Flasche. Zuckersirup für Long Island Ice Tea und Mai Tai kochst du in fünf Minuten selbst, während du Orgeat, den Mandelsirup im Mai Tai, besser kaufst. Und Crushed Ice für die Caipirinha bekommst du auch ohne Maschine hin.
Die Zeitangabe auf jeder Drinkseite rechnet ab bereitstehenden Zutaten. Was du vorher ansetzt, kommt also obendrauf.
Häufige Fragen zu Cocktail Rezepten
Wie viel Alkohol hat ein selbstgemachter Cocktail?
Das hängt stark vom Drink ab. Ein Bellini liegt ungefähr bei einem Glas Bier, ein Long Island Ice Tea bei gut zwei. Auf jeder Drinkseite steht der Wert, damit du den Abend danach planen kannst.
Welche Cocktails sind einfach zu machen?
Am einfachsten sind die, die direkt im Glas gemischt werden, denn dafür brauchst du kein Gerät. Hugo, Moscow Mule und Bellini stehen in zwei bis drei Minuten fertig da, sobald die Zutaten bereitstehen.
Kann man jeden Cocktail alkoholfrei mixen?
Fast jeder lässt sich umbauen, weil sich die Spirituose meist durch Saft, Sirup oder Soda ersetzen lässt, ohne dass der Drink seinen Charakter verliert. Ob es beim gewählten Drink klappt, siehst du am Umschalter auf seiner Seite.
Was ist der Unterschied zwischen einem Mocktail und einem alkoholfreien Cocktail?
Sprachlich gibt es keinen, Mocktail ist einfach das englische Wort dafür. Beim Einkauf lohnt trotzdem ein Blick aufs Etikett, denn fertige alkoholfreie Spirituosen dürfen bis zu 0,5 Volumenprozent enthalten. Wer wirklich bei null landen will, mixt mit Saft, Sirup und Soda.
Brauche ich einen Shaker?
Für die meisten Drinks brauchst du keinen. Wenn du ganz ohne Gerät auskommen möchtest, nimm einen, der direkt im Glas gemischt wird. Zum Rühren reicht jedes hohe Glas, geschüttelt wird notfalls im Schraubglas, und nur die cremigen brauchen wirklich einen Mixer.
Wie viel brauche ich für zehn Gäste?
Rechne mit drei Gläsern pro Gast über den Abend. Genauer wird es im Party-Planer: Du stellst die Zahl der Gläser ein, und die Einkaufsliste rechnet die Mengen in Flaschen und Packungen um.