Virgin Daiquiri
Sauer, eiskalt und in einer Schale serviert, die von außen beschlägt: Der Virgin Daiquiri ist der kubanische Klassiker ohne den Rum. Übrig bleiben Limette und Zucker, und die tragen den Drink gut allein, wenn du ihnen etwas Körper dazu gibst. Ohne Alkohol dürfen auch die Kinder mittrinken.
Zutaten
| 6 cl | Ananassaft |
| 2 cl | Frisch gepresster Limettensaft |
| 2 TL | Feiner Zucker |
| 6 | Eiswürfel |
Leg den Drink in den Party-Planer. Dort stehen alle Zutaten auf einer Einkaufsliste, umgerechnet auf Flaschen und Packungen.
So wird er gemixt
Ananassaft, Limettensaft und Zucker in den Shaker geben.
Ohne Eis rühren, bis sich der Zucker gelöst hat.
Eis dazugeben und kräftig schütteln.
Durch ein Sieb in die vorgekühlte Cocktailschale gießen.
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Warum das funktioniert
Der Rum bringt Volumen, Süße und eine gewisse Wärme mit. Ananassaft füllt das Volumen auf und bringt die Süße zurück, dazu eine eigene fruchtige Säure.
Was der Ananassaft übernimmt
Nimmst du den Rum heraus, fehlen zwei Drittel der Flüssigkeit im Glas, und der Drink wäre nur noch ein Schluck Limettensaft mit Zucker. Deshalb kommen 6 cl Ananassaft an seine Stelle.
Ananas hat dabei einen Vorteil gegenüber Apfel- oder Traubensaft: Sie bringt neben der Süße eine eigene, leicht herbe Säure mit und schmeckt dadurch erwachsener. Sie süßt allerdings kräftiger als Rum, deshalb fängst du mit einem Teelöffel Zucker an und probierst, bevor du den zweiten nimmst.
Nimm Saft ohne Zuckerzusatz, am besten Direktsaft. Nektar bringt dir noch mehr Süße ins Glas, und die bekommst du hinterher nicht wieder heraus.

Virgin Strawberry Daiquiri
Die Erdbeer-Variante ist die bekannteste alkoholfreie Abwandlung, und sie geht genauso schnell. Du brauchst 100 Gramm Erdbeeren, 6 cl Ananassaft, 2 cl Limettensaft, einen Teelöffel Zucker und 150 Gramm Crushed Ice.
Alles kommt zusammen in den Mixer und wird stoßweise püriert, bis keine Stücke mehr zu sehen sind. Die Masse ist dann dickflüssig wie ein Sorbet und lässt sich mit dem Löffel essen, wenn sie zu fest geworden ist.
Serviert wird sofort. Steht der Drink zehn Minuten, trennen sich Eis und Saft, und was übrig bleibt, ist rosa Wasser mit einer Fruchtschicht obendrauf.
Mit gefrorenen Erdbeeren
Tiefgekühlte Erdbeeren sind hier sogar die bessere Wahl. Sie machen den Drink von innen kalt, und du brauchst dafür nur die Hälfte an Crushed Ice, also etwa 75 Gramm.
Außerdem bekommst du sie das ganze Jahr über und zahlst im Winter nicht den Preis für blasse Importware.
Nicht süßer machen als nötig
Der Reiz des Drinks liegt in der Säure. Ananassaft und Zucker ziehen beide in dieselbe Richtung, und wenn du bei beiden großzügig bist, schmeckt das Ergebnis wie Saft aus der Packung.
Deshalb die Reihenfolge: erst einen Teelöffel Zucker einrühren, dann probieren, dann entscheiden. Bei reifen Erdbeeren im Sommer brauchst du oft gar keinen zweiten.
Welches Glas passt
Eine Cocktailschale mit 15 cl, dieselbe wie beim Daiquiri mit Rum. Im Glas landen rund 90 ml, der breite Rand bringt dir den Limettenduft in die Nase, bevor du trinkst.
Stell sie zehn Minuten vorher ins Gefrierfach. Der Drink kommt ohne Eis ins Glas, es gibt dort also nichts mehr, was ihn kühlt.
Für Kinder ist ein kleines Becherglas die sicherere Wahl. Eine Schale mit dünnem Stiel kippt schneller, als man gucken kann.
Was du beim Abschmecken in der Hand hast
Drei Stellschrauben, und du brauchst meistens nur eine. Schmeckt der Drink flach, fehlt Limettensaft, und ein halber Zentiliter mehr bringt ihn zurück.
Schmeckt er spitz und scharf, geht ein halber Löffel Zucker hinein. Und wirkt er wässrig, war entweder zu viel Eis im Shaker oder die Schüttelzeit zu lang: Nach fünfzehn Sekunden ist Schluss.
Die Limetten selbst schwanken übrigens stark. Eine im Winter gekaufte Frucht gibt weniger Saft und schmeckt milder als eine im Hochsommer.
Wie viele Kalorien drin sind
Ohne Alkohol bleiben nur zwei Zutaten übrig, die etwas beitragen. Die 6 cl Ananassaft liefern rund 30 Kilokalorien, die 2 TL Zucker mit etwa 9 Gramm noch einmal 36. Zusammen landet ein Glas bei rund 70 Kilokalorien.
Damit liegt der Virgin Daiquiri bei weniger als der Hälfte des Originals, das mit Rum auf etwa 170 kommt. Der Alkohol allein macht dort 132 davon aus.
Mit Erdbeeren kommen rund 32 Kilokalorien dazu, dafür sparst du den zweiten Löffel Zucker wieder ein.
Auch für Kinder
Im Virgin Daiquiri steckt nichts, was Kinder nicht trinken dürfen, deshalb steht er auch unter den Kinder-Cocktails.
Für kleine Zungen sind 2 cl Limettensaft allerdings ordentlich sauer. Geh auf 1 cl herunter und gib dafür einen Schuss Ananassaft mehr dazu, dann trinken sie ihn gern.
Die Erdbeer-Variante kommt bei Kindern meist besser an als die klare. Sie ist süßer, sie ist rosa, und sie lässt sich mit dem Löffel essen.
Für eine Runde vorbereiten
Ananassaft, Limettensaft und Zuckersirup lassen sich Stunden vorher abmessen und zusammen kalt stellen. Für sechs Gläser sind das 36 cl Ananassaft, 12 cl Limettensaft und 9 cl Sirup.
Geschüttelt wird trotzdem einzeln, höchstens zwei Gläser auf einmal. Ein voller Shaker kühlt ungleichmäßig.
Die Erdbeer-Variante kannst du dagegen gut in einem Rutsch mixen, weil der Mixer alles gleich behandelt. Für sechs Gläser nimmst du 600 Gramm Erdbeeren und 900 Gramm Eis, und das schafft ein normaler Standmixer in zwei Durchgängen.
Was du dafür einkaufst
Ein Liter Ananassaft reicht für sechzehn Gläser. Limetten rechnest du mit zwei Gläsern je Frucht, für sechs Drinks brauchst du also drei Stück. Für die Erdbeer-Variante kommt eine 500-Gramm-Packung tiefgekühlter Erdbeeren dazu, die reicht für fünf Gläser.
Weitere Früchte
Banane macht den Drink cremig statt spritzig. Eine halbe reife Banane auf ein Glas reicht, und der Zucker kann dann ganz wegbleiben.
Himbeeren funktionieren wie Erdbeeren, schmecken aber säuerlicher und haben Kerne. Wer die stören, streicht die Masse nach dem Mixen durch ein Sieb.
Mango wird schnell schwer. Mit 50 Gramm Fruchtfleisch und einem Spritzer Limette mehr bleibt sie trinkbar. Cremiger geht es im Virgin Colada, der dafür Kokos mitbringt.
Der Daiquiri mit Rum
Das Original kommt mit 6 cl weißem Rum statt des Ananassafts und liegt damit bei 21,3 % Vol. im Glas. Limette und Zucker bleiben in denselben Mengen.
Wie er gemixt wird, welcher Rum hineingehört und woher er kommt, steht beim Daiquiri.
Häufige Fragen zum Virgin Daiquiri
Was ersetzt den Rum im Virgin Daiquiri?
Ananassaft. Er füllt das Volumen auf, bringt die Süße zurück, die sonst der Rum liefert, und hat selbst eine leicht herbe Säure.
Ist im Virgin Daiquiri wirklich kein Alkohol?
Ja. Im Rezept stecken nur Saft, Limette, Zucker und Eis.
Wie mache ich einen Virgin Strawberry Daiquiri?
100 g Erdbeeren, 6 cl Ananassaft, 2 cl Limettensaft, 1 TL Zucker und 150 g Crushed Ice stoßweise im Mixer pürieren, bis die Masse gleichmäßig ist.
Gehen auch gefrorene Erdbeeren?
Die sind sogar besser. Sie kühlen von innen, dadurch brauchst du nur halb so viel Crushed Ice, etwa 75 Gramm.
Dürfen Kinder einen Virgin Daiquiri trinken?
Ja. Für kleine Zungen nimmst du nur 1 cl Limettensaft und gibst dafür etwas mehr Ananassaft dazu.
Wie süß wird der Drink?
Das hast du in der Hand. Fang mit einem Teelöffel Zucker an und probiere, denn Ananassaft süßt bereits kräftig.
Geht der Virgin Daiquiri auch frozen?
Ja, mit 150 g Crushed Ice im Mixer statt im Shaker. Nimm dann Zuckersirup, Kristallzucker löst sich in der eiskalten Masse nicht mehr.
Brauche ich einen Shaker?
Ein Schraubglas tut es auch, solange es dicht schließt. Für die Erdbeer-Variante brauchst du dagegen einen Mixer.
Wie lange hält sich der Drink?
Er wird sofort getrunken. Nach zehn Minuten trennen sich Eis und Saft, und der Drink wird wässrig.
Was ist der Unterschied zum Daiquiri mit Rum?
Statt 6 cl weißem Rum kommen 6 cl Ananassaft ins Glas. Das Original liegt bei 21,3 % Vol. und rund 170 Kilokalorien, diese Variante kommt ohne Alkohol auf rund 70.