Alkoholfrei Tumbler (35 cl)

Mai Tai alkoholfrei

Ananas, Orange, Limette und ein Schuss Mandelsirup, geschüttelt und auf einen Berg Crushed Ice abgeseiht: Der alkoholfreie Mai Tai behält die Kombination, an der man den Tiki-Klassiker erkennt, und kommt dabei ganz ohne Alkohol aus. Entscheidend dafür ist eine einzige Zutat, die im Glas bleibt.

Mai Tai alkoholfrei als Illustration

Zutaten

Für 1 Glas · Tumbler (35 cl)
5 cl Ananassaft ersetzt zusammen mit dem Orangensaft 6 cl Rum
3 cl Frisch gepresster Orangensaft ersetzt 1,5 cl Orange Curaçao
3 cl Frisch gepresster Limettensaft
1,5 cl Orgeat-Sirup (Mandel)
0,75 cl Zuckersirup
6 Eiswürfel für den Shaker, etwa 150 g
175 g Crushed Ice fürs Glas

Garnitur: Ananasspalte und Minzzweig

Leg den Drink in den Party-Planer. Dort stehen alle Zutaten auf einer Einkaufsliste, umgerechnet auf Flaschen und Packungen.

So wird er gemixt

1

Ananassaft, Orangensaft, Limettensaft, Orgeat und Zuckersirup mit sechs Eiswürfeln in den Shaker geben.

2

Kräftig schütteln, bis der Shaker außen beschlägt.

3

Den Tumbler mit Crushed Ice füllen und die Mischung darauf abseihen.

4

Mit Ananasspalte und Minzzweig garnieren.

Passendes ZubehörAnzeige

Für den Mai Tai alkoholfrei brauchst du nicht viel. Das hier hilft:

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen.

Warum das funktioniert

Rum und Orange Curaçao machen zusammen 7,5 cl aus, und die fehlen ohne Alkohol nicht nur als Geschmack, sondern als Flüssigkeit. Ananassaft übernimmt den größeren Teil, weil er Körper mitbringt, der Orangensaft steht für den Curaçao. Orgeat und Limettensaft bleiben unverändert, denn der Mandelton ist die Erkennungsmarke des Drinks.

Zutaten für den alkoholfreien Mai Tai: Krüge mit Ananas- und Orangensaft, Orgeat-Sirup, Limetten und eine Ananasspalte

Was Ananas- und Orangensaft übernehmen

Im Original stehen 6 cl Rum und 1,5 cl Orange Curaçao im Glas, zusammen also 7,5 cl. Ohne sie fehlt dem Drink mehr als der Alkohol: Es fehlt die Flüssigkeit, in der Limette und Orgeat überhaupt erst zusammenfinden.

Ananassaft übernimmt den größeren Teil davon, weil er Körper mitbringt und nicht sofort wässrig schmeckt. Der Orangensaft steht für den Curaçao, der ja selbst ein Likör aus Orangenschalen ist.

Frisch gepresst schmeckt der Orangensaft deutlich anders als der aus der Packung, nämlich heller und weniger süß. Wenn du die Wahl hast, press selbst.

Das Orgeat bleibt

Der Mandelsirup ist die Erkennungsmarke des Mai Tai, und er ist der Grund, warum diese Variante nicht nach beliebigem Fruchtsaft schmeckt. Die 1,5 cl bleiben deshalb unverändert.

Orgeat ist ein Sirup aus Mandeln mit einem Hauch Orangenblüte. Die Mandelnote liegt unter allem anderen und hält die Säfte zusammen, so wie sie im Original Rum und Limette zusammenhält.

Woher du Orgeat bekommst

Orgeat steht in gut sortierten Spirituosenläden und im Barbedarf, meist in Flaschen zu 0,7 l. Im Supermarkt findest du es selten.

Beim Kauf lohnt der Blick auf die Zutatenliste. Günstige Sirupe kommen mit Mandelaroma statt mit echten Mandeln aus, und das schmeckt man sofort: Es wird süß und erinnert an Marzipan, statt nussig zu sein.

Selbst ansetzen geht und ist ein Nachmittagsprojekt. Du weichst Mandeln ein, mahlst sie, ziehst sie mit Wasser aus und gießt alles durch ein Tuch. Danach kochst du die Mandelmilch mit Zucker auf und schmeckst mit etwas Orangenblütenwasser ab.

Was du statt Orgeat nehmen kannst

Reiner Mandelsirup ohne Orangenblüte kommt am nächsten. Nimm dieselben 1,5 cl und gib einen Tropfen Orangenblütenwasser dazu, wenn du welches im Haus hast.

Mandelmilch mit Zuckersirup funktioniert als Notlösung, bleibt aber dünner. Ganz ohne Mandelton wird daraus ein tropischer Saftmix, der gut schmecken kann, nur eben kein Mai Tai mehr ist.

Vorsicht bei Mandelallergie

Orgeat wird aus Mandeln gemacht, und Mandeln gehören zu den kennzeichnungspflichtigen Allergenen nach Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011.

Bei einem Kindergeburtstag oder einer größeren Runde lohnt deshalb die Frage vorher. Wer Nüsse meiden muss, bekommt denselben Drink mit Zuckersirup statt Orgeat, dann allerdings ohne die Mandelnote.

Auf der Flasche steht, woraus der Sirup gemacht ist. Produkte mit Aroma statt echten Mandeln sind für Allergiker trotzdem keine sichere Wahl, denn über Spuren sagt das Aroma nichts.

Beim Zuckersirup erst probieren

Die 0,75 cl Zuckersirup stammen aus dem Rezept mit Rum, und dort haben sie eine klare Aufgabe: Sie fangen die Schärfe des Alkohols ab.

Hier stehen stattdessen Ananas- und Orangensaft im Glas, und die bringen ihre eigene Süße mit. Misch den Drink deshalb erst ohne den Zuckersirup und probiere. Oft brauchst du ihn gar nicht.

Reife Ananas macht den Unterschied. Saft aus einer gut gereiften Frucht ist deutlich süßer als der aus der Packung, und dann wäre Zuckersirup obendrauf zu viel des Guten.

Warum so viel Limette

Drei Zentiliter frischer Limettensaft klingen nach viel, und sie sind es auch. Gegen zwei süße Säfte und einen Mandelsirup braucht es diese Säure, sonst schmeckt der Drink wie ein Multivitamingetränk.

Frisch gepresst ist hier Pflicht. Saft aus der Flasche hat eine flache, leicht bittere Säure, und die fällt gegen Ananas und Orange besonders auf.

Eine Limette gibt dir ungefähr 3 cl, also genau ein Glas. Roll sie vor dem Pressen mit Druck über die Arbeitsplatte, dann gibt sie mehr her.

Welches Glas und welches Eis

Ein Tumbler mit 35 cl, derselbe wie beim Mai Tai mit Rum. Er ist breit genug für die Eishaube und steht stabil, auch wenn die Garnitur oben drauf sitzt.

Geschüttelt wird mit sechs Eiswürfeln, und danach seihst du ab, statt alles zusammen ins Glas zu kippen. Im Glas warten schon 175 Gramm Crushed Ice, und das Shaker-Eis obendrauf würde den Drink zu stark verdünnen.

Hast du keinen Eiscrusher, schlag Eiswürfel in einem Geschirrtuch mit dem Nudelholz klein. Das dauert zwei Minuten und klingt schlimmer, als es ist.

Wie viele Kalorien drin sind

Ohne Alkohol tragen nur die Säfte und die beiden Sirupe etwas bei. Die 5 cl Ananassaft liefern rund 25 Kilokalorien, die 3 cl Orangensaft etwa 13 und der Limettensaft noch einmal 8.

Das Orgeat ist der größte Posten: 1,5 cl bringen rund 40 Kilokalorien mit, der Zuckersirup noch einmal gut 20. Zusammen landet ein Glas bei rund 110 Kilokalorien.

Zum Vergleich kommt der Mai Tai mit Rum auf etwa 245, wovon allein 166 auf den Alkohol entfallen. Lässt du hier den Zuckersirup weg, sind es noch rund 85.

Auch für Kinder

Im Glas sind drei Säfte und zwei Sirupe, deshalb steht der alkoholfreie Mai Tai auch unter den Kinder-Cocktails.

Die 3 cl Limettensaft sind für kleine Zungen allerdings ordentlich sauer. Geh auf 2 cl herunter und gib dafür etwas mehr Ananassaft dazu.

Die Garnitur macht hier die halbe Miete. Ananasspalte, Minzzweig und ein Papierschirmchen, und der Drink sieht aus wie Urlaub. Beim Orgeat vorher an die Mandelallergie denken.

Für eine Runde vorbereiten

Ananassaft, Orangensaft und Orgeat lassen sich Stunden vorher abmessen und zusammen kalt stellen. Für sechs Gläser sind das 30 cl Ananassaft, 18 cl Orangensaft und 9 cl Orgeat.

Der Limettensaft bleibt draußen. Frisch gepresster Saft verliert innerhalb weniger Stunden seine klare Säure und schmeckt dann muffig. Den presst du erst, wenn die Gäste da sind.

Geschüttelt wird einzeln, höchstens zwei Gläser auf einmal, und das Crushed Ice kommt erst kurz vorher ins Glas.

Was du dafür einkaufst

Ein Liter Ananassaft reicht für zwanzig Gläser, ein Liter Orangensaft für 33. Orgeat gibt es meist in 0,7 l, das sind 46 Portionen und damit eine Anschaffung für mehrere Partys. Limetten rechnest du mit einem Glas je Frucht.

Was ein Tiki-Drink ist

Tiki-Drinks stammen aus der amerikanischen Südsee-Mode der dreißiger und vierziger Jahre: tropische Früchte, Sirupe wie Orgeat oder Falernum, viel Eis und eine Garnitur, die bewusst zu viel ist.

Normalerweise steht Rum im Zentrum, und genau der fehlt hier. Was bleibt, ist trotzdem erkennbar ein Tiki-Drink, weil die Machart dieselbe ist: mehrere Säfte, ein nussiger Sirup, Crushed Ice bis über den Rand.

Alkoholfrei geht das auch bei der Virgin Colada und beim alkoholfreien Zombie.

Der Mai Tai mit Rum

Das Original kommt mit 3 cl bernsteinfarbenem Jamaika-Rum, 3 cl Martinique-Rum und 1,5 cl Orange Curaçao anstelle der beiden Säfte. Limette, Orgeat und Zuckersirup bleiben gleich.

Mit 23,5 % Vol. ist er der stärkste Drink dieser Sammlung. Wie er gemixt wird und welcher Rum hineingehört, steht beim Mai Tai.

Häufige Fragen zum Mai Tai alkoholfrei

Was ersetzt den Rum im alkoholfreien Mai Tai?

Ananas- und Orangensaft zusammen. Die Ananas bringt Körper und Süße, die Orange steht für den Orange Curaçao aus dem Original.

Was ist Orgeat?

Ein Sirup aus Mandeln mit einem Hauch Orangenblüte. Er gibt dem Mai Tai die nussige Tiefe und bleibt auch in der alkoholfreien Variante drin.

Was nehme ich statt Orgeat?

Reinen Mandelsirup in derselben Menge, nach Möglichkeit mit einem Tropfen Orangenblütenwasser. Ohne Mandelton wird daraus ein tropischer Saftmix.

Ist der alkoholfreie Mai Tai für Kinder geeignet?

Ja, es kommt keine Spirituose hinein und auch kein alkoholfreier Ersatz. Für kleine Zungen nimmst du 2 cl Limettensaft statt 3. Bei Mandelallergie bleibt das Orgeat draußen.

Enthält der Drink Allergene?

Orgeat wird aus Mandeln gemacht, die kennzeichnungspflichtig sind. Wer Nüsse meiden muss, nimmt stattdessen Zuckersirup.

Brauche ich den Zuckersirup?

Meistens nicht. Die Säfte bringen eigene Süße mit, deshalb mischst du erst ohne und probierst.

Welches Glas passt?

Ein Tumbler mit 35 cl, derselbe wie beim Mai Tai mit Rum. Er ist breit genug für die Eishaube und steht stabil.

Wird das Shaker-Eis mit ins Glas gegeben?

Nein, du seihst ab. Im Glas liegen bereits 175 Gramm Crushed Ice, und das Eis aus dem Shaker würde den Drink verwässern.

Wie viele Kalorien hat der alkoholfreie Mai Tai?

Rund 110 Kilokalorien, davon kommen etwa 40 aus dem Orgeat. Ohne Zuckersirup sind es noch rund 85.

Kann ich ihn vorbereiten?

Die Säfte und das Orgeat ja, Stunden vorher und kalt gestellt. Der Limettensaft wird erst gepresst, wenn die Gäste da sind.