10,0 % Vol. 1,6 Standardgläser Glühweinbecher (25 cl)

Heißer Hugo

Wenn es draußen kalt wird, muss der Hugo nicht in den Schrank. Der heiße Hugo bringt den Sommerdrink in den Winter, ohne dass er dabei zum Glühwein wird, denn Gewürze kommen keine hinein. Alles hängt an einer Temperatur.

Heißer Hugo als Illustration

Zutaten

Für 1 Glas · Glühweinbecher (25 cl)
20 cl Trockener Weißwein
2 cl Holunderblütensirup
1 cl Frisch gepresster Limettensaft
3 Blatt Minze
1 Stk. Limette in Scheiben geschnitten

Garnitur: Minzblätter und Limettenscheibe

Leg den Drink in den Party-Planer. Dort stehen alle Zutaten auf einer Einkaufsliste, umgerechnet auf Flaschen und Packungen.

So wird er gemixt

1

Weißwein in einen Topf geben und auf niedriger Stufe erwärmen.

2

Holunderblütensirup und Limettensaft zugeben und weiter erwärmen, bis es dampft.

3

Vom Herd nehmen, sobald der Wein heiß ist. Er darf nicht kochen.

4

In den Becher füllen, Minze und Limettenscheibe erst jetzt zugeben.

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Warum das funktioniert

Beim kalten Hugo liefert der Prosecco die Kohlensäure, und die wäre warm ohnehin verloren, deshalb steht hier stiller Weißwein. Holunderblütensirup und Limette bleiben unverändert, und weil Wärme die Süße verstärkt, bleibt es bei 2 cl Sirup.

Heiß, aber nicht kochend

Der Wein soll dampfen und nicht blubbern. Alkohol siedet bei 78 Grad, Wasser erst bei 100, und wer den Topf zu heiß werden lässt, verliert deshalb zuerst den Alkohol und danach den Geschmack.

Ein Thermometer brauchst du dafür nicht. Nimm den Topf vom Herd, sobald der erste Dampf aufsteigt und sich am Rand kleine Bläschen zeigen.

Welcher Wein passt

Nimm einen trockenen Weißwein mit klarer Säure. Riesling, Grauburgunder oder Silvaner passen gut, weil sie gegen die Süße des Sirups ankommen.

Halbtrocken geht auch, dann nimmst du nur 1 cl Sirup, denn Restsüße und Sirup zusammen werden schnell zu viel.

Was hier nicht hilft, ist ein schwerer, im Holz gereifter Wein. Seine Röstnoten passen nicht zur Holunderblüte.

Die Minze kommt zum Schluss

Frische Minze wird im heißen Wein innerhalb weniger Minuten bitter und dunkel, deshalb gehört sie erst in den Becher, wenn eingeschenkt ist.

Dasselbe gilt für die Limettenscheibe, denn mitgekocht gibt sie Bitterstoffe aus der Schale ab.

Für eine ganze Runde

Eine Flasche Weißwein mit 0,75 Litern ergibt knapp vier Becher. Auf die Flasche kommen 8 cl Holunderblütensirup und der Saft einer Limette.

Erwärme dabei immer nur so viel, wie gleich getrunken wird. Was eine halbe Stunde warm steht, schmeckt flach, weil der Alkohol nach und nach entweicht.

Wie stark er ist

20 cl trockener Weißwein mit 11,5 % Vol. ergeben auf 230 ml Drink 23 ml reinen Alkohol, also 10,0 % Vol. Das entspricht 18,1 Gramm Alkohol oder 1,6 Standardgläsern.

Der Wert gilt für das, was in den Topf kommt. Beim Erwärmen verdunstet ein Teil davon, und wie viel genau, hängt von Temperatur und Zeit ab.

Ohne Alkohol

Weißer Traubensaft mit einem Schuss Wasser ersetzt den Wein. Weil er süßer ist, reicht dann 1 cl Sirup, und die Limette darf großzügiger ausfallen.

Der kalte Verwandte steht beim alkoholfreien Hugo.

Die anderen Hugos

Kalt, klassisch und mit Prosecco ist es der gewöhnliche Hugo. Türkis wird er mit einem Schuss Blue Curaçao.

Häufige Fragen zum Heißen Hugo

Was ist ein heißer Hugo?

Die Winterfassung des Hugo: warmer trockener Weißwein mit Holunderblütensirup und Limette, dazu frische Minze im Becher.

Wie heiß darf der Wein werden?

Er soll dampfen, aber nicht kochen. Ab etwa 78 Grad siedet der Alkohol und verschwindet aus dem Becher.

Welcher Wein passt in den heißen Hugo?

Ein trockener Weißwein mit Säure, etwa Riesling, Grauburgunder oder Silvaner. Bei halbtrockenem Wein nimm weniger Sirup.

Kann man heißen Hugo vorbereiten?

Erwärme nur so viel, wie gleich getrunken wird. Wer ihn warm stehen lässt, verliert Alkohol und Aroma.

Wie viel Alkohol hat ein heißer Hugo?

Er kommt auf 10,0 % Vol. bei 230 ml, das sind 1,6 Standardgläser. Beim Erwärmen geht davon ein Teil verloren.