23,1 % Vol. 1,9 Standardgläser Margaritaglas (35 cl)

Frozen Margarita: das Rezept aus dem Mixer

Draußen 30 Grad, drinnen ein Glas, das von außen beschlägt und innen aussieht wie Sorbet. Die Frozen Margarita ist dieselbe Idee wie das Original, nur im Standmixer statt im Shaker. Sie ist milder, länger und deutlich einfacher zu trinken, was man ihr nicht ansieht.

Frozen Margarita als Illustration

Zutaten

Für 1 Glas · Margaritaglas (35 cl)
5 cl Tequila (100 % Agave)
2 cl Triple Sec
3 cl Frisch gepresster Limettensaft doppelt so viel wie beim Original
1,5 cl Zuckersirup 1:1 angesetzt
6 Eiswürfel für den Mixer, etwa 150 g

Garnitur: Limettenscheibe, Salzrand nach Wunsch

Leg den Drink in den Party-Planer. Dort stehen alle Zutaten auf einer Einkaufsliste, umgerechnet auf Flaschen und Packungen.

So wird er gemixt: Mit Tequila

1

Glasrand zur Hälfte mit einer Limettenspalte anfeuchten und in Salz drehen, wenn du Salz möchtest.

2

Tequila, Triple Sec, Limettensaft und Zuckersirup in den Standmixer geben.

3

Eiswürfel dazugeben und erst ein paar Mal stoßweise mixen, dann durchgehend, bis keine Stücke mehr zu sehen sind.

4

Sofort ins vorgekühlte Glas füllen und mit einer Limettenscheibe garnieren.

Passendes ZubehörAnzeige

Für den Frozen Margarita brauchst du nicht viel. Das hier hilft:

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen.

Warum das funktioniert

Kälte dämpft, was du schmeckst. Dieselben Mengen wie beim geschüttelten Original würden im Frozen-Glas blass und wenig nach Limette schmecken. Deshalb verdoppeln wir den Limettensaft und geben Zuckersirup dazu, während Tequila und Likör gleich bleiben. So bleibt der Drink erkennbar und du bekommst trotzdem nicht mehr Alkohol ins Glas als beim Original.

Was Frozen anders macht

Beim Original kommt das Eis in den Shaker und bleibt dort. Hier kommt es in den Mixer und bleibt im Glas, nur eben zerkleinert.

Dadurch ändert sich alles Weitere. Aus 8,5 cl Flüssigkeit werden gut 26 cl Masse, aus der kleinen Schale ein Glas mit 35 cl, und aus 25 % Vol. werden rund 10. Der Alkohol im Glas bleibt trotzdem derselbe, er verteilt sich nur auf mehr Volumen.

Wie viel Eis

150 g, das sind etwa zehn normale Würfel. Diese Menge gehört abgewogen oder wenigstens abgezählt, denn sie entscheidet über die Konsistenz.

Weniger Eis ergibt einen kalten, aber flüssigen Drink, der im Glas sofort absackt. Mehr Eis ergibt eine Masse, die der Mixer nicht mehr sauber durchzieht und die beim Trinken am Strohhalm festhängt.

Das Eis muss dabei hart und trocken sein. Würfel, die schon halb angetaut in ihrem eigenen Wasser liegen, bringen dieses Wasser mit ins Glas.

Frozen Margarita im Standmixer: Krug mit grüner Slush-Masse, daneben ein leeres Margaritaglas

Welcher Mixer

Ein Standmixer mit stabilen Messern reicht. Wichtiger als die Wattzahl ist, dass genug Masse über den Messern steht: In einem großen Krug dreht sich eine einzelne Portion oben durch, ohne dass unten etwas passiert.

Mix deshalb lieber zwei Portionen auf einmal, wenn dein Krug groß ist. Und fang stoßweise an: Ein paar kurze Stöße zerbrechen die Würfel, erst danach läufst du durchgehend weiter.

Warum mehr Limette und Zucker

Kalt schmeckst du weniger. Säure und Süße treten beide zurück, und ein Drink, der bei Zimmertemperatur ausgewogen wäre, wirkt eisgekühlt blass.

Deshalb steigt der Limettensaft von 1,5 auf 3 cl, und es kommen 1,5 cl Zuckersirup dazu, die das geschüttelte Rezept nicht braucht. Beides hält sich gegenseitig in Schach: Ohne den Zucker wäre die doppelte Limette zu scharf, ohne die Limette wäre der Zucker nur süß.

Die richtige Konsistenz

Sie soll vom Löffel fallen, nicht fließen und nicht stehen. Wenn du das Glas schräg hältst und die Masse sich langsam in Bewegung setzt, stimmt es.

Zu flüssig heißt: zu lange gemixt oder zu warmes Eis. Gib eine Handvoll Würfel nach und mix noch einmal kurz.

Zu fest heißt: zu viel Eis. Ein Schuss Limettensaft löst das, Wasser dagegen verdünnt nur.

Trinken, solange sie steht

Eine Frozen Margarita hält etwa zehn Minuten, dann trennt sie sich: Unten sammelt sich Flüssigkeit, oben schwimmt der Eisschaum.

Deshalb gehört das Glas vorgekühlt, am besten zehn Minuten ins Gefrierfach, bevor du mixt. Und deshalb wird sie erst gemixt, wenn alle am Tisch sitzen.

Wie stark sie ist

Im Glas stecken 26,6 ml reiner Alkohol, also 21 g und 1,9 Standardgläser. Das ist exakt so viel wie in der geschüttelten Margarita.

Der Prozentwert liegt trotzdem nur bei rund 10 % Vol., weil das geschmolzene Eis das Volumen fast verdreifacht. Das ist der Haken an diesem Drink: Er trinkt sich wie eine Limonade und zählt wie ein doppelter Schnaps.

Mit Erdbeeren

Die beliebteste Abwandlung. Vier reife Erdbeeren, etwa 80 g, kommen einfach mit in den Mixer. Der Zuckersirup fällt dafür weg, weil die Frucht genug Süße mitbringt.

Gefrorene Erdbeeren funktionieren sogar besser als frische: Sie ersetzen einen Teil des Eises und machen die Masse dichter. Nimm dann 100 g Eis statt 150.

Mit Mango

Eine halbe reife Mango, in Würfeln, mit in den Mixer. Sie ist dicker als Erdbeere, deshalb darf der Limettensaft hier noch einmal auf 4 cl hoch, sonst wird es zu süß.

Der Zuckersirup fällt auch hier weg.

Für eine Runde

Der Mixer schafft selten mehr als zwei Portionen auf einmal, deshalb wird hier anders vorbereitet als beim Original.

Misch die Flüssigkeiten für alle Gäste vorher an und stell sie kalt: für zehn Gläser 50 cl Tequila, 20 cl Triple Sec, 30 cl Limettensaft und 15 cl Zuckersirup. Dann gibst du je Durchgang 23 cl davon mit 300 g Eis in den Mixer, das ergibt zwei Gläser.

Was du einkaufst:

  • eine 0,7-l-Flasche Tequila aus 100 % Agave
  • eine 0,5-l-Flasche Triple Sec
  • zwanzig Limetten
  • 300 g Zucker für den Sirup
  • 2 kg Eiswürfel
  • grobes Meersalz

Ohne Alkohol

Orangensaft übernimmt die Rolle des Tequila, heller Agavendicksaft die des Likörs. Der Zuckersirup fällt weg, weil der Dicksaft süß genug ist, und die Limette bleibt bei 3 cl. Das Rezept steht oben im Umschalter.

Geschmacklich wird es fruchtiger und weniger scharf, die Limette bleibt vorn. Die geschüttelte Gegenprobe dazu ist die Virgin Margarita.

Häufige Fragen zum Frozen Margarita

Wie viel Eis kommt in eine Frozen Margarita?

150 g, etwa zehn Würfel, für ein Glas. Weniger ergibt einen flüssigen Drink, mehr eine Masse, die der Mixer nicht durchzieht.

Brauche ich einen Hochleistungsmixer?

Nein, ein normaler Standmixer reicht. Wichtiger ist, dass genug Masse über den Messern steht. Fang stoßweise an, dann läuft es gleichmäßig durch.

Warum mehr Limette als beim Original?

Weil Kälte die Säure dämpft. 3 cl statt 1,5 cl halten den Drink erkennbar, dazu kommen 1,5 cl Zuckersirup als Gegengewicht.

Wie stark ist eine Frozen Margarita?

Rund 10 % Vol., aber mit 26,6 ml reinem Alkohol und 1,9 Standardgläsern genauso stark wie die geschüttelte Margarita. Der Unterschied ist nur das Volumen.

Warum wird sie wässrig?

Zu lange gemixt oder Eis genommen, das schon angetaut war. Gib eine Handvoll Würfel nach und mix noch einmal kurz.

Kann ich sie vorbereiten?

Die Flüssigkeiten ja, die kannst du angemischt kalt stellen. Gemixt wird erst kurz vor dem Servieren, sie hält nur etwa zehn Minuten.

Gehen gefrorene Erdbeeren?

Die funktionieren sogar besser als frische. Sie ersetzen einen Teil des Eises, deshalb nimmst du dann nur 100 g Eiswürfel.

Geht sie auch ohne Alkohol?

Ja, mit 5 cl Orangensaft statt Tequila und 1 cl hellem Agavendicksaft statt Likör. Der Zuckersirup fällt dann weg.

Welches Glas nehme ich?

Ein breites Margaritaglas ab 35 cl. Es gehört zehn Minuten ins Gefrierfach, bevor du mixt.

Salzrand oder Zuckerrand?

Bei der klassischen Frozen Margarita Salz, bei der Erdbeer- und Mango-Variante Zucker.